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Freie Fahrt für freie Bürger

Mit dieser polarisierenden Aussage warb der ADAC einmal gegen ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. In Zeiten von Web 2.0 und sozialen Netzen sind es nun Facebook-Gruppen unter selbigem Titel, auf denen Mitbürger um ihr Grundrecht auf den Schnellstraßen der Nation fürchten.

In der estnischen Stadt Tallinn könnte seit Beginn des Jahres der Slogan eher Teil einer Kampagne des öffentlichen Nahverkehrs sein. Der Stadtrat hat beschlossen dass alle gemeldeten Personen Trambahnen und Busse im Stadtgebiet umsonst nutzen dürfen.

Rückendeckung bekam das 20 Millionen teure Projekt durch eine Bürgerbefragung, mit einer klaren Mehrheit von 75%. Jedoch rechnet der grüne Bürgermeister Edgar Savisaar im besten Fall nicht mit einer Mehrbelastung, sondern einem kleinen Plus für den Stadthaushalt. Laut einem Artikel der TAZ hofft er, dass viele Bürger die bereits in Tallinn wohnen dort aber nicht gemeldet sind, dies nun, motiviert durch die Freifahrt, ändern und so für neue Steuereinnahmen sorgen.

Welche Einflüsse das Projekt genau auf die städtischen Kassen, vor allem aber natürlich auf den Verkehr und damit auch auf die Umwelt hat, wird sich noch zeigen. Wir sind, wenn auch als zahlende Nutzer unterwegs, begeistert von dem Programm und hoffen auf Nachahmer.

„Tasuta reisi tasuta kodanikele“ – Gute Fahrt liebe Tallinner!

Abgefahren finden wir auch das Bild von uns im Sin City Style.

Im Rahmen der Aktion “Klimahelden” soll auf das Problem der Energieverschwendung aufmerksam gemacht werden. Auch wir sind mit unserem persönlichen Klimatipp dabei.

 

 

One Trackback

  1. By Bauwahn in Deutschland | Weltblick 23 Aug ’13 at 20:30

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